Mordversuch in meiner Kindheit aufdecken!


Claudia Sörensen, alias "Oma Duck"
sucht Zeitzeugen (1950 – 1963) in Hamburg-Lurup


Die Medien sind aufgerufen, bei der Suche mitzuhelfen!

 
       
       
 
  1. Mordversuch in meiner Kindheit aufdecken
  2. Antisemitismus hat viele Fratzen
  3. Tragisches Schicksal
  4. Rente wegen Posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS)
  5. Brief eines ehemaligen Mitschülers
  6. Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen
  7. Links
  8. Fototour und Postludium
  9. Impressum
 
       
       
       
 

Wenn Sie zur Aufklärung beitragen können,
informieren Sie bitte irgendeine Polizeidienststelle

Oder das Polizeikommissariat 25
Notkestraße 95
22607 Hamburg
Telefon: 428 65 2

- Aktenzeichen 4203 UJs 2/10 -

Mögliche Zeugen sind alle Schüler,
Lehrer und Lehramtsanwärter der Jahre 1953-1963
der Schule Swattenweg 10 in Hamburg-Lurup
aber auch Schulangestellte, Eltern, Nachbarn und Kaufleute.

 
       
       
  ➨ Frau Sörensen bittet darum, Zeugenaussagen ausschließlich an staatlichen Stellen zu machen und ihre Privatsphäre zu respektieren.  
       
  ➨ Es wird darauf hingewiesen, dass Frau Sörensen Opfer war, keine Juristin ist und die an ihr durchgeführten Handlungen als strafbar ansieht. Sie hat eine Anzeige bei der Kripo gemacht und die polizeilichen Untersuchungen laufen. Ihre Äußerungen stellen keine Vorverurteilung dar, und sie bittet davon abzusehen, verdächtig erscheinende Personen vorzuverurteilen. Nur Kripo und Staatsanwaltschaft sind zuständig.  
       
       
       
 

1. Mordversuch in meiner Kindheit aufdecken!

 
       
  Sie nannten Claudia Sörensen nach dem Anschlag in der 3. Klasse unentwegt "Oma Duck". Dieser Neckname wurden von Jungens ihrer Klasse erfunden. Er war aber ein heftiger Orkan, dessen Dröhnen ihre Ohren und ihre kleine Seele zehn Jahre ihrer Kindheit gekostet hat. Ferner der Anschlag auf ihr Leben, der, weil er nicht korrekt aufgeklärt wurde, zu einer folgenschweren posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) führte. Trauben von Kindern hefteten sich an ihre Fersen und schrien ihr unentwegt "Oma Duck" nach, wo immer sie aufkreuzte. "Neger Neger Schornsteinfeger"* mag genau so geklungen haben. Und es tönt in der einen oder anderen Weise immer noch, denn es gibt immer noch Menschen, denen es in unserer Gesellschaft durch böse oder oft auch nur entsetzlich gleichgültige Mitmenschen schwer gemacht wird, sich überhaupt eingliedern zu können. Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn's dem bösen Nachbarn nicht gefällt!  
    * Neger Neger Schornsteinfeger - Meine Kindheit in Deutschland
von Hans J. Massaquoi Fischer-Verlag Frankfurt
Das Buch wurde sehr erfolgreich verfilmt
 
       
 

Mein Taufname ist Claudia Renate Sophie Sörensen, nicht aber "Oma Duck"! Mein Vater hieß Sebastiano Triscari und stammte aus dem Dörfchen Sceti bei Tortorici, Provinz Messina in Sizilien. Ich wurde in der Provinz Rom in Grottaferrata geboren. Das liegt neben Frascati.

In meinen Bücher habe ich das Pseudonym Sofia Sörensen angenommen. Siehe ➨ www.emdr-selbsttherapie.de Das Pseudonym nahm ich an, weil ich in meinen beiden ersten Büchern meine Lebens- und Leidensgeschichte beschrieben habe und darin Orte und Namen anderer Menschen anonymisieren musste, um diese zu schützen. Inzwischen habe ich es aber nicht nötig, mich selbst anonym hinter einem Pseudonym zu verstecken, denn ich bin ich selbst, nicht aber ein Pseudonym!

Meine herzensgute Mutter ist Ingeborg Charlotte Sörensen. Sie war Dolmetscherin für Italienisch und hat ein Lehrwerk verfasst, dass im Klett-Verlag veröffentlicht wurde. Ferner ist sie eine plattdeutsche Seele und hat diverse niederdeutsche Hörspiele veröffentlicht.

 
       
 

Einfühlungsvermögen, Mitmenschlichkeit und Liebe sind nicht immer ein Sonntagsspaziergang sondern erfordern Mitarbeit. Nächstenliebe fordert letzte Beugung von uns und ist nur möglich, wenn wir an unserer Liebesfähigkeit arbeiten. Tätige Liebe ist, wenn wir so tun, als mache uns die Mühe, die sie uns abverlangt, nichts aus. Ohne Arbeit an der eigenen Liebesfähigkeit aber gibt es keinen Respekt vor Andersartigem und also auch weder Mitmenschlichkeit noch Einfühlungsvermögen!!

Oftmals gehört Mut dazu, sich von anderen Leuten in deren Meinungsmache nicht hineinreißen zu lassen. Und dann gegen Unrecht einzuschreiten, erfordert besonders starken Mut.

Römische Wölfin mit Romulus und
Remus, den Gründern Roms

 
       
       
 

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1.1 Die Tat

 
       
 

Ich suche den Täter, der mich vor nunmehr 56 Jahren im Jahr 1954 als bereits strafmündiger Jugendlicher (9. Klasse in der Schule Swatten Weg 10 in Hamburg-Lurup) gezielt nach einer Blinddarmoperation wegen meiner italienischen Herkunft und weil ich seiner Meinung nach eine "lügende Angeberin" war, erschlagen wollte.

Der Täter hat in der Schule Swatten Weg 10 meine damalige Schulklasse 3a; (Klassenlehrerin Frau Magda Möller) und die Parallelklasse 3 b (Klasserlehrer Herr Schildt) angestiftet. Beide Klassen haben mich gezielt eingekreist und an der Flucht gehindert. Die Ungeheuerlichkeit fand in aller Öffentlichkeit auf dem Schulhof statt.

 
       
 

Zuvor wurde ich in der Klasse von zwei "Klassenkameraden" vor der Tafel mit Fragereien aufgehalten, um mich daran zu hindern, sofort hinaus zu gehen. Grund war, dass sich zuerst alle anderen hinaus begeben sollten, um sich sammeln zu können, mich zu empfangen und sofort einzukreisen. Ein paar MitschülerInnen des Haupttäters waren auch unter den mich einkreisenden und an der Flucht hindernden Gaffern. Der Hauptbeschuldigte, bereits strafmündige Schüler der 9. Klasse befragte mich in eiskalter Weise und manipulierte nicht nur sämtliche Kinder sondern letztlich auch die Lehrerschaft, der ich es zu verdanken habe, dass weder die nicht entschuldbare Straftat aufgedeckt noch die mir dringend notwendige Hilfe wurde.

In meiner gesamten Schulzeit habe ich immer mal wieder zu hören bekommen, warum man mich ablehnte. Die Italiener waren ehemals Verbündete während des zweiten Weltkriegs. Dann aber "fielen sie den Deutschen in den Rücken". Und dafür wurde ich verantwortlich gemacht und gehasst. Ferner galt mein "Erbe" als unrühmlich, was zu nichts anderem, als einer ethnisch zu nennenden Verfolgung meiner Person führte. Ich wurde diskriminiert, schikaniert und zusätzlich auch zur Kriminellen gestempelt.

Ausländer aller Arten, Italiener, Zigeuner, Rothaarige ("vom Teufel gezeugt"), Mongoloide (Beispiel: der Olaf direkt hinter der Schenefelder Grenze), die über 40 Jahre lang wie ein Stück Vieh eingesperrte Taubblinde in der Jevenstedter Straße ("ihre Eltern haben sie im Suff gezeugt"), Flüchtlinge aus dem Osten und unehelich Geborene waren in Lurups braunem Sumpf "Untermenschen". Letzteres ließ mich ein Beamter bei der Beantragung meines ersten Personalausweises in eklatanter Weise und unter Beleidigungen spüren. Das war im Jahr 1961!

Doch schauen wir weiter, was damals auf dem Schulhof der heutigen Fritjof-Jansen-Schule im Swatten Weg 10 in Hamburg-Lurup geschah. Ich war also gerade den ersten Tag nach meiner Blinddarmoperation wieder in die Schule gekommen und wurde nun von über 60 Kindern eingekreist und wie eine Schwerverbrecherin examiniert, bevor man mich exekutieren wollte.

"Du erzählst herum, dein Vater sei Italiener. Wir haben deine Lügen satt. Sprich jetzt italienisch oder ich erschlage dich." Ich antwortete ihm: "Aber das habe ich doch vergessen." Darauf er: "Seht ihr wohl, was das für eine ist! Die muss hier weg! Und dann wandte er sich wieder an die Kinder: "Solange die Narbe noch frisch ist, kann ich sie leicht aufschlagen. Dann quellen alle Därme heraus und sie muss abkratzen. Wir können uns herausreden und sagen, sie habe wieder einmal getobt und dabei sei es passiert. Das könnt ihr alle bezeugen, und ihr wollt doch auch alle, dass sie hier endlich verschwindet und abkratzt!?" Es war nicht anders als zu Jesu Zeiten, als Pontius Pilatus das Volk fragte: "Was wollt ihr, dass ich mit Jesus mache?" Das Volk schrie, ohne zu zögern: "Kreuzige ihn!"

Ein kleiner Junge aus der Parallelklasse, der hinter mir im Kreis stand, sagte: "Igitt, das will ich aber nicht sehen. Das sieht ja eklig aus." An mich als lebendigen und empfindenden Mensch mit einer mitgegebenen Menschenwürde dachte allerdings damals niemand noch daran, dass es glatter hinterhältiger Mord war! Oder hatten alle Angst vor dem Großen und seiner "Jugendgang"? Wo waren die Gerechten und Mutigen? Tatsache ist, dass keiner mir half sondern dafür sorgten, dass ich nicht fliehen konnte. Und ich stand wie gelähmt vor Angst da!

Der Große stachelte zwei kleinere Jungen der Parallelklasse dazu auf, mich festzuhalten. Einer der beiden war sein kleiner Bruder. Dann zog er sich, soweit ich mich erinnern kann, einen Schlagring über und schlug auf mich ein; dabei rief er immer wieder: "Dreht sie mir richtig her, damit ich auf die Narbe schlagen kann. Sonst platzt die nicht auf." Und so ging das eine Weile, bis der Pausenlehrer den Tumult bemerkte und Fragen stellte.

Es kam, wie es kommen musste und wie der Große es vorausgesagt hatte: Ich wurde von allen "Zeugen" schwer beschuldigt! Und die noch vom Nationalsozialismus mit seinem Rassenwahn vergifteten Lehrer nahmen das, was der Große und meine Schul(d)kameraden sagten, für bare Münze. Meine längst verstorbene Klassenlehrerin, Frau Magda Möller, die sich schon vorher immer wieder mal durch sehr rassistische Bemerkungen bezüglich meiner Person nicht nur mir sondern auch der gesamten Klasse gegenüber geäußert hatte - "Aus so einer dänisch-sizilianischen Mischung kann ja nichts Ordentliches herauskommen." - glaubte mir kein Wort, als ich ihr den Sachverhalt zu schildern versuchte sondern fiel mir ins Wort und fuhr mir bösartigst über den Mund. Ich solle meine unglaublichen Lügen unterlassen!

Es sei ferner erwähnt, dass diese "Pädagogin" mir in brutaler Weise immer mal wieder mit dem Lineal kräftig auf den Handrücken schlug, was äußerst schmerzhaft war. Das werden auch andere "Kinder" bestätigen können, denn sie schlich mit dem Lineal hinter dem Rücken durch Tisch- und Stühle, um unvermittelt loszuschlagen, sobald man, aus welchem Grunde auch immer, die Hände von der Tischplatte nahm.

Und da auch andere Lehrer in dieselbe Kerbe schlugen wie Frau Möller und sich nicht nur mir gegenüber sondern im Beisein meiner MitschülerInnen immer mal wieder über mich abfällig äußerten - besonders Herr Schildt von der Parallelklasse, der zu allem Unglück unser Sportlehrer war, wurde ich in der Folge schwer verhaltensgestört.

Die "Kinder" nannten mich fortan laufend "Oma Duck", was mein Unglück verstärkte, denn auch dem konnte ich nicht ausweichen, weil mich das auch dann begleitete, wenn ich Umwege über Schenefeld machte. Das ging so ungefähr bis in die 8. Klasse hinein, denn ich musste diese entsetzliche Schule ja weiter besuchen und wurde gezielt daran gehindert, wenigstens auf die Realschule ausweichen zu können. Ich habe einen IQ von 130, war war also hochbegabt, was mir aber unter den gegebenen, ausweglosen Bedingungen nicht zu einer angemessenen Schulbildung verhalf! Vielmehr reagierte ich nun oft mit Bockigkeit, Verschlossenheit und Schweigen, wenn ich im Unterricht gefragt wurde. Auf der anderen Seite galt ich als vorlaut, wenn ich meine korrekten Antworten einfach ungefragt dazwischen rief, um endlich auch mal gehört zu werden und zum Zuge zu kommen. Niemand kam darauf, dass mein Verhalten durch die Schikanen und Diskriminierungen verursacht worden war, und es ist sehr billig, mir auch heute noch zu sagen, ich sei "selbst schuld" gewesen!

Genau genommen hatte ich erst Ruhe, als wir 1963 nach Niendorf umzogen. Da war ich bereits 17 Jahre alt.

Es gab noch einen weiteren Anschlag auf mich. Ich wurde von einer Gruppe mir unbekannter Kinder im Beisein einer mir gut wollenden Klassenkameradin in der Gegend, wo sich in Lurup früher ein Nacktkultur-Gelände befand, in ein eigens für mich vorbereitetes Eisloch eines Teichs gestoßen, in das ich bis zur Brust einbrach. Es war lebensgefährlich! Durch die Hilfe meiner kleinen Freundin konnte ich mich wieder befreien und musste durch die Eiseskälte bei einbrechender Dunkelheit wohl 10 Minuten lang zu ihrem Häuschen gehen.

➨ Ohne zu übertreiben kann ich sagen: Ich wurde nicht nur gemobbt sondern fühlte mich in ganz Lurup nirgendwo meines Lebens sicher. Und diese Grundhaltung generalisierte sich und hat sich unter einer posttraumatischen Belastungsstörung und entsprechendem Verhalten in jeder Auseinandersetzungssituation gezeigt. Ich blieb in der Folge schlichtweg unfähig, normale Krisen und Auseinandersetzungen mit angemessenen Mitteln zu bewältigen, und es kam immer wieder zu Zusammenbrüchen. Trotz mehrfacher Psychotherapien, die allerdings nicht dazu beitrugen, dass ich mich an das schreckliche Monotrauma - erschlagen werden zu sollen - erinnern konnte. Darum griffen diese Therapien nicht wirklich. Das ging 52 Jahre lang so weiter bis zu meiner erfolgreichen Schreib- und Selbsttherapie, die ich Ende 2006 begann und ein Jahr darauf abschließen konnte. Dazu weiter unten im Antwortbrief an den ehemaligen Mitschüler mehr. Weitere Details sind in meinen beiden Selbsttherapiebüchern nachlesbar.

 
       
 

Es fanden nach dem Anschlag und neben dem ständigen "Oma-Duck-Gebrülle", Schubsen, Schlägen und Ausgrenzen aus gemeinsamen Aktivitäten diverse weitere Ungeheuerlichkeiten statt. So wurde ich beispielsweise beschuldigt, die Schaufensterscheibe eines Elektrogeschäfts eingeschlagen zu haben, das sich Ecke Luruper Hauptstraße/Swatten Weg befand. Mehrere Schul­(d)kameraden haben das bezeugt, und mein Schulweg wurde auch darum zum Spießrutenlauf, weil ich ständig von dem Ladenbesitzer angepöbelt wurde! Und dann weideten sich meine Schul­(d)kameraden an meinem Leid. Mir aber wurden gründlich meine Menschenwürde und mein Wert unterminiert.

Ich war als Kind bereits schwer depressiv und der Ansicht, dass ich ein absolut minderwertiges und schlechtes Kind sei. Als Erwachsene habe ich diese Meinung über mich natürlich revidiert, aber offensichtlich blieb das doch bis zur Selbsttherapie noch meine unterschwellige, unbewusste Überzeugung. Eine regelrechte Umerziehung meiner Kognitionen war notwendig. Und die habe ich weit überwiegend mit adequaten einschlägigen Methoden verschiedener Psychotherapie und durch mein Wissen, dass ich Gottes Kind bin und Gott mich liebt, in Eigenarbeit geleistet. Eine Eigenarbeit, unter der ich durch Gottes schützende Hand endlich ich selbst werden durfte, denn Wandlung geschieht durch ihn wie von selbst.

Ich wohnte im Entenweg (Haltestelle Engelbrechtsweg). Die heutigen Hausnummern sind nicht mehr identisch mit den damaligen!

 
       
       
 

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1.2 Der Anschlag ist nicht zwangsläufig verjährt!

- weitere Einzelheiten über den möglichen Täter und seinen Wohnort -

 
       
 

Ich informiere als Laie, nicht als Juristin! Irrtümer bezüglich der Rechtsauffassung sind daher möglich.

Der Anschlag ist nicht verjährt, denn Heimtücke war vorhanden. Man nennt den Straftatbestand wahrscheinlich nicht Mordversuch sondern korrekter "untauglicher Mordversuch". Untauglich, weil man eine Woche nach einer Blinddarmoperation wahrscheinlich die bereits etwas zugewachsene Narbe nicht mehr aufschlagen kann. Es zählt aber die Absicht, weil ein derartiger Täter beim nächsten Mal nach einer tauglicheren Methode greifen könnte. Und darum ist auch ein untauglicher Mordversuch mit bis zu lebenslanger Haft zu ahnden bzw. bei Jugendlichen ab 14 Jahren mit 10 Jahren. Also Höchststrafe. Der Schaden, den ein derartiger untauglicher Mordversuch beim Opfer anrichten kann, lässt sich an meiner Lebensgeschichte ablesen.

Die insgesamt vier Knirpse, die zwischen 8,5 bis maximal 10 Jahre alt waren, haben Beihilfe zu einem untauglichen Mordversuch geleistet, für den sie zwar nicht bestraft werden können, weil sie strafunmündig waren. Aber sie müssen für selbst verursachte Schäden haften und ab dem vollendeten 7. Lebensjahr Schadenersatz leisten, worauf ich allerdings verzichte. Mein Schade war das fast lebenslange PTBS, dass mich immerhin 52 Jahre lang, bis zu meiner Selbsttherapie, verfolgte. Und dass ich jetzt sehr klug mit dem umgehen muss, was möglicherweise auf mich zukommt, ist wohl einleuchtend. Die Presse zum Beispiel. Die habe ich nämlich gezielt selbst informiert, um der Polizei Unterstützung bei der Aufklärungsarbeit zu geben. Ich leiste also "Beihilfe zur Aufklärung" und damit hoffentlich zur Aufklärung aller derjenigen Köpfe, die immer noch glauben, man könne mit Fäusten oder verbal schlagend ungestraft durchs Leben gehen! Ohne Mithilfe der Medien wird eine Aufklärung nach so langer Zeit schwierig sein!

Geben Sie bitte in die Internet-Suchmaschine ein: Hamburg, Am Barls. Klicken Sie dann auf Satellitenbild und schauen Sie sich ein paar wenige Häuser weiter südlich von der katholischen Kirche Bruder St. Konrad an. Man sieht die Häuser aus der Vogelperspektive. Und mir ist so, als stünde das Haus von damals noch da und wurde lediglich erweitert und modernisiert. Es kann aber auch sein, dass ich mich bezüglich des genauen Standorts nach so langer Zeit irre und es dort war, wo jetzt ein paar Neubauten sind. Ich meine aber, dass es ein noch bestehendes Haus war. Ich bitte schon wegen meiner Erinnerungslücken dringend, davon abzusehen, irgendwelche heutigen Bewohner zu belästigen oder die Polizeiarbeit zu stören!

Vor dem Haus in der Straße Am Barls wurde ich 2 Wochen nach dem Anschlag von einem Freund des möglichen Täters festgehalten. Ich war auf dem Weg zu einer Freundin und wusste nicht, dass ich in eine Falle geraten könnte. Ein "Großer" kam aus dem Garten, hielt mich fest, zog mich aufs Grundstück und rief nach seinem Freund. Der kam gemächlich heraus. Der Festhalter rief: "Ich hab' sie! Du kannst sie jetzt erschlagen!" Der Täter antwortete seelenruhig und ging dabei auf mich zu: "Jetzt ist die Blinddarmnarbe verheilt. Die platzt nicht mehr auf. Du kannst sie gehen lassen. Ich mach mir doch an der nicht meine Finger schmutzig!" Und zu mir gewandt sagte er: " Du kannst ganz beruhigt sein. Ich werde dir in Zukunft nichts tun. Von mir aus kannst Du hier so oft längs gehen, wie du willst."

Die sehr eiskalt und absolut gefühllos vorgebrachten Worte, auch die Worte während der Schulhofattacke, haben mich so tief erschaudern lassen, dass ich sie heute noch höre und auch diesen Typen vor mir sehe, wenngleich er heute kein Gesicht mehr hat. Wahrscheinlich aber hatte er in Anlehnung eine Elvisfrisur. Aschblonde Haare (dunkelblond), ein wenig strähnig weil fettig, vorn eine nach hinten gekämmte Schmachtlocke, die ihm aber auf die Stirn fiel, der Oberkopf sehr flach, weil die zu lang gewachsene Schmachtlocke nicht ganz nach hinten fallen konnte. Und die Seiten links und rechts dergestalt nach hinten gekämmt, dass sie in der Mitte am Hinterkopf zusammenkamen und sich dort eine Linie bildete, wo sie aufeinander stießen. Irgendwie ist mir so, als hätte er so ausgesehen.

Ein ehemaliger, freundlicher Klassenkamerad sagte mir, dass meine Schilderungen mit seiner eigenen Erfahrungen als kleiner Steppke übereinstimmen, denn er wurde regelmäßig auf der Höhe des Glückstädter Wegs vermöbelt und nahm deshalb lange Umwege zur Schule inkauf. Dort am Glückstädter Weg, der ja in die Straße Am Barls einmündet, habe eine gewalttätige Gruppe von "großen Jungen" gewohnt.

Die Anzeige habe ich erst vor 4 Jahren, nämlich nach Abschluss meines ersten Buchs, gemacht. Die Erinnerung an das schreckliche Erlebnis war erst unter dem so genannten Wingwave (Augenbewegungen nach links und rechts) unter der anerkannten EMDR-Psychotherapie, die ich allerdings ohne Therapeuten allein durchführte, schlagartig wieder gekommen. Deshalb habe ich es erst da anzeigen können: im Jahr 2006. Ich erhielt umgehend Antwort von einem Kripobeamten, die ich aber versehentlich zwischen "alte Rechnungen und Quittungen" (wie sinnig!) in einen Schuhkarton gelegt und vergessen habe. Weil ich erst jetzt die alten Quittungen durchsucht habe, fand ich dort den noch verschlossenen Brief der Kripo wieder. Und nun las ich, dass die Kripo um Beantwortung von ein paar Fragen bat. Ich legte den Brief erst einmal beiseite, denn drei Wochen darauf stand mein vierwöchiger Urlaub mit meiner Mutter an. Ich wollte mir Bedenkzeit einräumen, denn inzwischen habe ich die Vergangenheit ja sehr gut aufgearbeitet, was mir allerdings die verlorene Lebensqualität von 52 Jahren nicht ersetzen kann.

Nach meiner Rückkehr fand ich einen inzwischen eingetrudelten Brief der Staatsanwaltschaft, dass das Verfahren ruhe, weil noch nähere Angaben fehlen, es aber wieder aufgenommen würde, sobald sich neue Anhaltspunkte ergeben. Ich habe mir daraufhin den Brief der Kripo noch einmal durchgelesen und nochmals 3 Wochen gewartet. Dann erst habe ich entschlossen die Fragen beantwortet und während einer Woche fast täglich schriftlich weitere Anhaltspunkte nachgeliefert. Ja, und dann habe ich schließlich auch die Presse informiert, denn mit jedem Brief, den ich schrieb, wurde ich entschlossener, die Angelegenheit durch offizielle Stellen untersuchen zu lassen. Das tangiert meinen inzwischen gewonnen Seelenfrieden nicht mehr.

Damals hatte man mir ja verboten, auch nur noch einen Laut zu geben, denn die Lehrerschaft und auch Mutter und Großeltern hielten mich für völlig übergeschnappt mit der unter viel Angst und Tränen hervorgebrachten "Behauptung", die Kinder hätten mich eingekreist und der große Junge aus der neunten Klasse habe mich erschlagen wollen! Man hielt das nicht nur für ein Hirngespinst sondern für Frechheit und Lüge, was schwer bestraft wurde. In der Folge war ich abwechselnd stumm oder aufmüpfig. Und der "Oma-Duck-Orkan", der ab dann durch ein paar freche Jungens meiner eigenen Klasse ins Leben gerufen wurde, hat mir mein Leben furchtbar erschwert. Es war ja nicht nur das Necken sondern vor allem auch, dass ich dauernd diskriminiert, also ausgegrenzt wurde. All mein Tun und Sagen wurde mit dem Attribut "Oma Duck" belegt. Mir versagten daraufhin auch meine phyischen Kräfte, und ich galt im Sportunterricht als "Lahme Ente", eben als die "Oma Duck", die nichts anderes konnte, als dumm herum zu quaken.

Nur meine hohe Musikalität und ab der 5. Klasse durch einen Lehrerwechsel (Herr Leptihn) die Eins im Zeichnen (meine Klassenlehrerin, Frau Magda Möller hielt mich für unbegabt und hatte mir zuletzt eine 5 ins Zeugnis geschrieben!) wurden anerkannt. Mit einer fotografisch exakten Zeichnung, in der ich den Apoll aus dem Apollotempel in Pompeji gezeichnet hatte, rannte sie empört wegen meiner "Unsittlichkeit" zum Recktor, Herrn Mathies, der sich ihr Gezetere allerdings nur ruhig anhörte und mir in väterlich-warmer Weise sagte: "Lass das doch, Kind." Ich habe so hervorragend mit dem Bleistift porträtieren können, dass mir der bekannte Dichter und Schriftsteller Rudolf Kinau, Bruder von Gorch Fock, einmal ein Foto von sich schickte. Das habe ich dann gezeichnet und ihm nach Hamburg-Finkenwerder geschickt. Er war hoch erfreut darüber, und vielleicht hängt es ja im Kinau-Museum noch an der Wand. Was Frau Möller sich dabei gedacht hat, mich als unbegabt und unmoralisch wegen des Apoll hinzustellen, ist mir schleierhaft. Ob auch das mit ihren Rassen- und Moralressentiments zusammenhing?

Ich habe während der folgenden Jahre 2 x gestohlen und galt deshalb als kriminell veranlagt, wie man ja auch aus einem Brief eines ehemaligen Mitschülers lesen kann, der weiter unten folgt. Ich vermute übrigens, dass er selbst einer der Jungs war, die mich im Klassenzimmer zurückgehalten haben, damit die anderen Kinder sich auf dem Schulhof sammeln und mich sofort bei Erscheinen einkreisen konnte. Er beantwortet mir meine diesbezügliche Frage nur mit "es muss aufgeklärt werden, was damals passiert ist." Warum ich aber in minimaler Weise lediglich diese beiden Male in der Schule gestohlen habe, wurde den Leuten mangels Empathiefähigkeit nicht klar.

 
       
       
 

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1.3 Zeugen gesucht

 
       
 

Es werden dringend Zeugen gesucht mit klarer Erinnerung vor allem an den Vorfall auf dem Schulhof und auf einem Teich in der Nähe der Schule (nahe dem Nacktkulturgelände), damit der hinterhältige Anschlag auf mein Leben juristisch aufgearbeitet werden kann. Es ist nicht nur notwendig, Greueltaten von Priestern und in Kinderheimen aufzudecken sondern auch das, was man mit mir gemacht hat.

Die mich einkreisenden Kinder der beiden dritten Klassen (3a und 3b) waren strafunmündig und haben darum auch heute keinerlei Strafe zu erwarten! Sie sind aber wertvolle Zeugen, sollten endlich ihre Scham ablegen und sich als dringend benötigte Zeugen bei der Polizei melden! Das sind sie nicht nur mir sondern auch sich selbst schuldig! Ich habe den Kindern von einst längst vergeben, denn sie wurden manipuliert: Durch den Täter und sogar durch die Lehrerschaft mit ihrem dummen Gerede über meine "unrühmliche dänisch-sizilianische Herkunft".

Ich versichere, von den "kleineren", damals 8-10 Jahren alten "Kindern", keinerlei Schadenersatzforderungen zu verlangen, denn sie sind durch den Täter und Erwachsene ebenso wie durch das allgemeine Gerede um meine "verachtenswerte italienische Herkunft" schlichtweg manipuliert und selbst missbraucht worden.

 
       
 

Wenn Sie etwas wissen, informieren Sie bitte irgend eine Polizeidienststelle

Oder das Polizeikommissariat 25
Notkestraße 95
22607 Hamburg
Telefon: 428 65 2

Aktenzeichen 4203 UJs 2/10

 
       
 
  1. Wer erinnert sich an den Schulhofvorfall?
  2. Wer erinnert sich an den Namen des Haupttäters?
  3. Wer erinnert sich an die Namen der beiden Jungens meiner Parallelklasse (3b, Klassenlehrer Herr Schildt), die mich festhielten?
  4. Wer erinnert sich an die Namen der beiden Jungen meiner eigenen Klasse (3a, Klassenlehrerin Frau Möller), die mich in der Klasse aufhielten?
  5. Wer erinnert sich überhaupt daran, dass ich ständig auf der Straße "Oma Duck" genannt wurde und mir das ganze Trauben von Kindern ständig hinterher schrien?
  6. Wer erinnert sich an den Vorfall auf dem Eis?
  7. Wer erinnert sich an die Schaufenster-Sache?
  8. Wer erinnert sich in der einen oder anderen Weise an die hier nur kurz umrissenen dauernden Verfolgungen und Pöbeleien?
  9. ➨ Wer weiß, wer damals in einem bestimmten Haus in der Straße Am Barls (unmittelbare Nähe der katholischen Kirche St. Bruder Konrad) gewohnt hat? Das führt möglicherweise zum Täter und seinem Freund, die beide eine Art Jugendlichen-Gang unterhielten! Um die heutigen Bewohner zu schützen, kann ich leider keine Hausnummer sagen. Und ich weiß auch nicht, ob der weiter oben beschriebene Schüler der 9. Klasse selbst in dem Haus gewohnt hat oder lediglich aus dem Haus heraus und auf mich zukam. Ich wurde ja zunächst auf der Straße durch seinen Freund festgehalten, der dann nach dem jungen Mann rief. Entweder also wohnte der Täter selbst in dem Haus oder aber sein Freund. Einer von den beiden jedenfalls war der Schläger. Der zweite war auch nicht viel besser, weil er ja immer noch nach meinem Leben trachtete und mich seinem Freund übergab, um mich durch ihn erschlagen zu lassen. Auch das ist Beihilfe!.
 
       
       
 

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2. Antisemitismus hat viele Fratzen

 
       
 

Eine kleine Spielgefährtin aus der Nachbarschaft spielte heimlich mit mir, weil sie mich doch so gern mochte, und sie sagte: "Eigentlich darf ich ja gar nicht mit dir spielen, weil du doch bloß ein Itacker bist. Aber wir sind ja Freundinnen." Ihre Mutter gestattete mir sogar, ihr Haus zu betreten. Aber wehe, der Vater wäre früher nach Hause gekommen.......

Antisemitismus hat viele Gesichter, denn er richtet sich letztlich nicht nur gegen Juden sondern gegen alle Menschen, die aus irgend einem Grund nicht in die Allgemeinheit zu passen scheinen. Und diese Menschen werden zum Feind hochstilisiert und diskriminiert. Wer nicht in das allgemeine Raster hineinpasst, wird in irgendeiner Weise aussortiert. Die solchermaßen aussortierten Menschen aber leiden! Manchmal auch lebenslang, denn, wer immer wieder aussortiert wurde, sortiert sich aus Gewohnheit selbst aus. Und manchmal endet das im Suizid!

Meine Großmutter pflegte eine neue Henne mit Petroleum einzureiben und alle anderen Hühner auch. So gab es keine Probleme. Vielleicht sollte man allen Menschen auch einfach eine "Abreibung mit Petroleum verpassen....... Vielleicht aber gibt es bei einigen Menschen ein natürliches Einfühlungsvermögen in ihre Mitmenschen und daher auch Liebe. Es soll Menschen geben, die, ohne viel üben zu müssen, neben natürlichem Respekt auch ihre Liebesfähigkeit pflegen und warten. Es fällt nicht immer leicht, zu lieben. Und manche Menschen lassen Ablehnung, Verachtung und Hass einfach freien Lauf: Herzlos und ohne jegliches Einfühlungsvermögen. Sie finden rasch Begründungen und vor allem Fehler in den gehassten Objekten, die eigentlich Mitmenschen sind.

Ehrfurcht vor dem Leben bedarf keiner Selektion und vor allem keiner Bewertung, welches Leben wertvoll sei, welches nicht. Es gibt keine Grade des Wertes, keine Grade der Ethik. Es gibt nur Wahrheit oder Unwahrheit, also Lüge. Ein Wert an sich hat keine Schattierungen, keine Abstufungen! Ehrfurcht vor dem Leben und damit auch vor dem Leben eines jeden Menschen und auch eines jeden Tieres (!) bedeutet, selbst Leben zu sein (und zu haben) mitten unter Leben, das leben will. Diese Erkenntnis von Albert Schweitzer können wir alle gut verstehen.

Und unter all dem Leid, das mir meine Lehrer und Schul(d)kameraden bereitet haben, war es sicher kein Zufall, dass ich mich bereits in meiner Kindheit so sehr für Albert Schweitzer begeisterte und unbedingt zu ihm wollte. Meine Ahnung, dass es das Gute auch mitten in dem Desaster irgendwo geben müsste, unter dem ich meine Kindheit schwer gedeckelt verbringen musste, hat mich überleben lassen. Niemand verstand aber, warum ich ausbüxen und zu Albert Schweitzer wollte, weil die vielen primitiven Geister um mich herum gar nicht verstanden haben, dass das hässliche Entlein aus dem Luruper Entenweg wie im gleichnamigen Märchen von Hans Christian Andersen in einem Schwanenei gelegen hatte. Es hat viele Jahre gedauert, bis ich mich habe mausern können.....

 
       
       
 

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3. Tragisches Schicksal

 
       
 

Ich habe als Kind niemanden gehabt, der mir den schrecklichen Vorfall in der Schule geglaubt hätte, weshalb die Erinnerung daran immer mehr verblasste und nicht nur verdrängt, sondern abgespalten wurde. Man nennt das in der Psychologie: dissoziieren. An schwere Traumainhalte kann man sich dann nicht mehr erinnern, und sie können auch mit den meisten Therapiemethoden nicht mehr psychotherapeutisch aufgearbeitet werden. Erst durch neuere therapeutische Wege ist eine Aufarbeitung auch dissoziierter Traumata möglich geworden.

Die Menschen waren in früheren Jahrzehnten allgemein recht autoritätshörig. So auch meine Mutter und meine Großeltern. Sie glaubten den Behauptungen meiner Klassenlehrerin, dass ich mich "unmöglich" benommen hätte und erkannten auch nicht, worauf meine Charakterveränderungen zurückzuführen waren. Meine Mutter hatte wenig Ahnung von der Kinderseele und wusste auch nichts vom Trotzalter. Trotzende Kinder und überhaupt ein eigener Wille galten in der Zeit ohnehin als intolerabel. Höchstes Erziehungsziel war allgemein, den "Eigenwillen" zu brechen und angepasste Menschen zu erziehen. Kinder hatten zu schweigen bis sie gefragt wurden, und die Erziehungsmethoden waren der Kinderseele oft abträglich.

Nach dem Anschlag auf mein Leben wurde mir, wie schon mehrfach betont, in harrscher Weise untersagt, "Lügengeschichten" zu erzählen, und ich wurde auch wegen meines "frechen Mundwerks" in der Schule durch je 2 Stunden Nachsitzen eine Woche lang bestraft. Zu Hause erhielt ich für mein "störrisches Benehmen und den frechen Mund" sogar 2 Wochen Hausarrest.

Mein Leben wurde durch das schwere Mobbing und die fehlende Akzeptanz meiner Person und auch meiner Leistungen immer unerträglicher. Das Hinterhergepöbele auf der Straße und die Unmöglichkeit, auf eine höhere Schule zu wechseln, haben mir mein Leben verleidet. Auch anderen Kindern wurde übrigens der Besuch einer höheren Schule verunmöglicht, denn von gut 30 Schülern konnten nur 2 auf das Gymnasium wechseln sowie 2 weitere auf die Realschule. Der Rest musste auf der Volksschule versauern. Weiterbildungsmöglichkeiten nach der Schule haben einige zwar wahrgenommen, jedoch kann das, wenn man schwer traumatisiert wurde, nicht dazu führen, alle Lücken zu schließen und ein gesunder Bürger dieses Staates zu werden, der an einem gesunden Bruttosozialprodukt mitarbeiten und obendrein psychisch gesunden Nachwuchs erziehen kann.

Meine Mutter hat in ihrer Hilflosigkeit, als ich wohl 12 Jahre alt war, eine Erziehungsberatungsstelle aufgesucht. Dort riet ihr eine Psychologin dringend, aus Lurup wegzuziehen, nachdem sie mich kennen gelernt und einen Test durchgeführt hatte. Meine Mutter war aber der Ansicht, dass ich kein Schlüsselkind werden sollte und ich bei ihrer Mutter, Großmutter und dem sehr guten Vizeopa besser aufgehoben sei. Das war ein fataler Irrtum! Aber ich war ohnehin bereits so schwer geschädigt, weil der Urgrund ja nicht aufgedeckt noch behandelt worden ist, sodass ein Umzug wohl nur teilweise Besserung gebracht hätte.

In der 8. Klasse, ein Jahr vor Schulende, konnte ich im Arbeitsamt einen Intelligenztest mitmachen. Ich war in allen Aufgaben immer weit vor den anderen der Gruppe fertig. Dasselbe Jahrzehnte später bei einem Test an der Gelderlandklinik. Auch da war ich stets die Erste. Ich war eben einfach weit überdurchschnittlich intelligent, und beim Arbeitsamt fragte man meine Mutter, warum ich denn keine höhere Schule besucht hatte! "Wegen ihres aufmüpfigen Benehmens" antwortete meine ahnungslose Mutter. Antwort der Psychologin: "Aber dafür gibt es doch Gründe. Es ist aber kein Grund, um einem hochintelligenten Kind eine adequate Schulbildung zu verweigern."

Ich war 17, als wir endlich nach Hamburg-Niendorf zogen. Ab da entspannte es sich in mir. Durch hohe Kreativität und Intelligenz sowie meine Stimmbegabung und das Gesangstudium an der Hamburger Musikhochschule habe ich meine Probleme einigermaßen kompensieren können. Es brach aber in Lebenskrisen immer alles zusammen. Heute würde man von manisch-depressiv oder Borderline gesprochen haben. Korrekt ist aber die Diagnose Posttraumatische Belastungsstörung.

Nachdem ich einigen erreichbaren ehemaligen Klassenkameraden ein Flugblatt mit dem weiter oben stehendem Text geschickt und gebeten habe, die eigene Scham und mögliche eigene Traumatisierungen zu überwinden, um korrekte Aussagen zu machen und nachdem ich mit Fünfen der gemässigten ehemaligen MitschülerInnen telefoniert habe, kann ich jetzt sagen, dass die meisten von ihnen bestätigt haben, dass ich in der Schule eklatant misshandelt wurde und dass dies in erster Linie wegen meiner italienischen Herkunft geschah. Nur einer behauptet, mein Charakter sei schon immer eigenartig gewesen und ich sei selbst schuld gewesen.

 
       
       
 

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4. Rente wegen Posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS)

 
       
 

Im Jahr 2002 wurde mir eine Rente wegen Posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) zugebilligt. Die Hauptursache für dieses PTBS mit schwerster Beeinträchtigung meines Lebens war das Schulhoferlebnis und die Tatsache, dass nationalsozialistisch geprägte Lehrer die Situation aufgrund meines "durch meine ethnische Herkunft geprägten, unrühmlichen Charakters" falsch eingeschätzt, mich beschuldigt und dadurch zum Freiwild gemacht haben. Das heißt, ich wurde von vornherein für schuldig und verlogen gehalten. Das Schulhoferlebnis kann man als gravierendes Monotrauma bezeichnen. Die dauernden Pöbeleien hinter mir her stellten eine fast 10 Jahre hindurch währende Dauertraumatisierung dar, die meine Kindheit geprägt hat. Auf dieser Grundlage fand eine psychosoziale Fehlentwicklung statt mit allen bekannten Symptomen eines PTBS, wie in meinem Antwortbrief unter 5.1 beschrieben.

Ich kann aber versichern, dass ich selbst die Erlebnisse inzwischen aufgearbeitet habe: Unter dem Namen Sofia Sörensen habe ich zwei Selbsttherapiebücher veröffentlicht. Ein mir nicht persönlich bekannter Sozialpädagoge - Mondrian Graf von Lüttichau - hat dazu eine wertvoll Rezension veröffentlicht.

 
       
 

Nachzulesen in der Link-Liste (Bücher) von
http://www.trauma-beratung-leipzig.de/
Seiten 123 ff

Die Autorenmarge aller meiner Bücher stifte ich der Berufsausbildung ehemaliger Kindersoldaten in Liberia (Miserior-Projekt).
Ich verdiene also kein Geld mit meiner Lebensgeschichte!
http://www.misereor.de/projekte/projektpartnerschaften/liberia-kindersoldaten.html

 
       
       
 

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5. Brief eines ehemaligen Mitschülers

 
       
 

4. Nov. 2010

Liebe Claudia,

beim Nachdenken über Deine Geschichte bin ich zu folgendem Ergebnis gekommen. Ich musste mich erst entscheiden, ob ich die Sachlage aus heutiger Sicht oder aus der Sicht von damals betrachten soll. Also gibt es zwei Ansichten. Wenn ich Deine Geschichte nach heutigen Maßstäben und vor allen Dingen nach dem heutigen Volksempfinden betrachte, dann kann ich Dir wenigstens teilweise Recht geben.

Du bist damals des öfteren, immer wieder seelisch misshandelt worden. Und zwar durch Deine Lehrkräfte und durch Deine Mitschüler. Und dieses verdient die vollkommene Aufklärung.

Deine "Selbsttherapie" hat mich nicht überzeugen können, weil Du, wie Du mir ja schriebst nach Rache und Vergeltung suchst. Du drückst das etwas anders aus, aber im Endeffekt soll wohl das gleiche dabei herauskommen. Es wäre wohl doch besser gewesen, Du hättest Dir bei Zeiten einen Profi für Dein Seelenheil hinzugezogen. Wie Herr Graf von Lüttichau in seiner Beschreibung ja auch formuliert "Die Selbsttherapie war gut, - besser, richtiger und nachhaltiger wäre sie mit Begleitung einer Fachperson gewesen."

Dass Du eine Rente bekommen willst, dafür bringe ich nur mittelmäßiges Verständnis auf, denn viele der damaligen Kinder haben gleiches oder schlimmeres erlebt und bekommen oder streben keine gesonderte Rente an.

Wenn ich mich in die damalige Zeit zurückversetze, sieht das natürlich anders aus. Du warst damals ein störrisches, widerspenstiges und unleidliches Kind. Du hattest sogar, nach meiner Meinung eine kriminelle Veranlagung die hin und wieder einmal durchbrach. Du weißt selber um welche Diebstähle und Lügengeschichten es ging. Du warst in keinster Weise bereit, Dich in die bestehende Gesellschaft einzuordnen. Du brachtest die Lehrkräfte unserer Schule an den Rand der seelischen Belastbarkeit. Alle Kinder die sich selber außerhalb gestellt haben, wurden mehr oder weniger geplagt und dieses von den Lehrkräften und auch selbstverständlich von den Mitschülern. Und bitte, komme mir nicht mit der Floskel: "Die Anderen sind Schuld, dass Du Dich verhaltensgestört benommen hast."

Alles was Du mit anderen Menschen erlebst, steuerst Du selber, damals, wie heute. Deine Mitmenschen finden bei Dir nur die Signale, wie sie sich Dir gegenüber verhalten sollen. Du hast damals alle Mitschüler und Lehrkräfte vor den Kopf gestoßen. Du hast gesät und ziemlich schnell geerntet.

In Deinen Geschichten, die Du über Deine Kindheit schreibst sind einige Ungereimtheiten. Aber das ist wohl menschlich, jeder pickt sich die dicksten Rosinen aus den Kuchen. Ich habe zur damaligen Zeit Zeitung ausgetragen und einmal im Monat das Zeitungsgeld einkassieren müssen – auch bei Euch zuhause. Darum möchte ich Zweifel anmelden, dass Deine Verhaltensstörung nur von der Schule herrührt.

Ich habe die Fragen, die mir die Staatsanwaltschaft Hamburg stellte beantwortet. Ich wünsche Dir für Dein weiteres Leben alles nur erdenklich Gute, viel Kraft, Weit- und Einsicht. Mit Deiner Erlaubnis werde ich meine Sicht der Dinge, die in diesem Schreiben zum Ausdruck kommen, an alle Beteiligten (E-Mail Adressen von Dir und Staatsanwaltschaft) senden.

Ich wünsche bis auf weiteres keinen Kontakt mehr mit Dir. Selbstverständlich stehe ich der Staatsanwaltschaft für Auskünfte zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
.....

 
       
  Diesen Brief des ehemaligen Mitschülers XY habe ich an das Polizeikommissariat 25, Notkestraße 95 in 22607 Hamburg unter Angabe des Aktenzeichens der Staatsanwaltschaft Hamburg, 4203 UJs 2/10, geschickt. Ebenso meine Antwort an diesen ehemaligen Mitschüler sowie Kopien davon an zwei weitere Ehemalige. Ich habe mich jetzt allerdings entschlossen, keine weiteren Briefe an ehemalige Mitschüler mehr zu verschicken sondern mir einen Opferanwalt zu finden und nur dann noch etwas zu sagen, wenn ich gefragt werde  
       
       
 

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5.1 Meine Antwort auf den Brief des ehemaligen Mitschülers

 
       
  Hinweis:
Begriffe wie Rational Emotive Therapy (RET), Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS), EMDR, Wingwave und dergleichen bitte im Internet nachschlagen. In meinen Büchern gibt es dazu natürlich ausführliche Erklärungen.
 
       
 

5. November 2010

Sehr geehrte Damen und Herren,

hier folgt ein Brief, den mir XY heute per Email geschickt hat sowie meine Antwort. Mir fällt auf, dass XY meinen damaligen Charakter schildert aber nicht Stellung dazu nimmt, ob er an dem Anschlag maßgeblich beteiligt war, in dem er mich im Klassenzimmer zusammen mit einem Freund zurückgehalten hat. Darauf möchte ich allerdings eine korrekte Antwort haben, denn sie wird Zeugnis darüber ablegen, dass ich die Wahrheit sage! Die Art der Reaktion von XY weist mich darauf hin, dass er wahrscheinlich wirklich einer der Gesuchten ist. XY erkennt offensichtlich nicht, dass der Charakter, den er da beschreibt, die Zeichen einer schweren Belastung trägt: PTBS in seiner ganzen Vielfalt! Er liefert also durchaus eine Bestätigung für meine Behauptungen.

An dieser Stelle kopiere ich meine Antwort ein, die neben XY zwei weitere Ehemalige per Email erhalten haben. Ich halte ein "Klassentreffen" in Hamburg für sinnvoll. Und zwar im Beisein von Kripo und Staatsanwaltschaft!

 

Lieber XY,

ich finde es großartig, wie offen Du Deine eigenen Beobachtungen schildern kannst. Ich habe großen Respekt vor Deinen offenen Worten. Ich bitte Dich aber um Aufklärung in einem Punkt: Von welcher Lügengeschichte sprichst Du? Ich habe damals allerlei Phantasiegeschichten erzählt. Das dauerte fort bis zu meinem Gesangstudium. Ab da war ich so ehrlich, wie ein Mensch nur ehrlich sein kann!! Meine Professorin, Clara Ebers, nannte mich sogar "ehrlich bis zum Exzess."

Als Anwort möchte ich lediglich sagen: All das, was Du da über mich schreibst, war nicht vorhanden vor jenem schrecklichen Ereignis. Und im übrigen bin ich tatsächlich ein sehr ausgewogener Mensch. Sonst könnte ich meine altersdemente Mutter nicht pflegen. Das erfordert nämlich eine sehr stabile seelische Gesundheit. Mir wurde aber nach dem Anschlag auf mein Leben keine Hilfe, sondern meine damals schon vorhandene posttraumatische Reaktion inklusive Panik und Fight-And-Flight (PTBS-Symptom!) wurden zur Grundlinie in meiner Reaktion auf Angriffe. Und da ich übersensibilisiert wurde durch den Angriff auf mein Leben, entstand eine Hab-Acht-Haltung. Genau die ist die Grundlage dessen gewesen, wie Du mich als Kind erlebt hast.

Ich habe vor über vier Jahren ganz am Anfang meiner Selbsttherapie eine Anzeige gemacht und dann einen Fragebrief von der Kripo erhalten. Den habe ich gründlich "verlegt". Eine freudsche Fehlleistung. Ich habe mich gewundert, dass nie wieder etwas von dort kam, weil ich ja den Brief verlegt und auch vergessen hatte. Da ich inzwischen keinerlei Symptome mehr aus der posttraumatischen Belastungsstörung habe, also vollkommen geheilt bin, habe ich das auf sich beruhen lassen.

Vor ca. 2 Monaten bekam ich nun den Schuhkarton mit aufbewahrten Quittungen/Rechnungen in die Hände, weil ich etwas suchte. Die Sachen sind für die Steuer aufbewahrt. Und da fand ich den Brief eines Kripobeamten mit den Fragen. Ich fuhr aber erst einmal 4 Wo in Urlaub. Übrigens mit meiner erheblich dementen Mutter. Und das soll was heißen.

Erst 3 Wochen nach dem Urlaub habe ich nach reiflichem Überlegen den Brief des Kripobeamten beantwortet und auch an die Staatsanwaltschaft und zunächst einmal nur Dir geschrieben.

Meinungen können unterschiedlich sein. Das ist kein Grund, sich wegen unterschiedlicher Ansichten Dinge an den Kopf zu werfen. Ich respektiere grundsätzlich jede Meinung, auch meine eigene. Die Verjährungsfristen für Mord und Mordversuch wurden allgemein wegen der Nazigreuel aufgehoben. Es gibt eben keinen Unterschied, wer Opfer ist. Bewertungen des Leids von Opfern wurden dadurch auch aufgehoben. Simon Wiesenthal sagt: "Recht nicht Rache". Ich sage darüber hinaus: Weder Recht noch Rache sondern einfach nur juristische Aufklärung. Scherbenhaufen bleibt Scherbenhaufen. In der Archäologie und in der Kriminalistik werden Scherben gesucht, gefunden und wieder zusammen gesetzt. Wie ein Mosaik. Das nennt man Aufarbeitung und Aufklärung. Es wird wieder klar, was man vor sich hat.

Lass es Dir, lieber XY, gut gehen. Mir selbst und auch meiner pflegebedürftigen, oft sehr nervenden Mutter, geht es ebenfalls bestens. Ich kann beiseite lassen, muss nicht immerzu an das, was jetzt möglicherweise auf mich zukommt, denken. Es ist nicht mehr meine Sache. Aber es ist Sache der Staatsanwaltschaft, ob sie im alten "Luruper braunen Sumpf" wühlen möchte. Nur der Staatsanwalt wird beurteilen, ob die Sache recherchiert wird. Das 56-Jahre-Argument zählt für den Staatsanwalt nicht! Nur das Geschehnis zählt und ob meine Schilderungen glaubwürdig sind. Eine offene, ehrliche Einschätzung wie Deine trägt so nicht zur Aufklärung bei, denn nur konkrete Fakten zählen. Mein "mieser Charakter" von einst oder der "kindlich-leichtsinnige Charakter" von ehemaligen MitschülerInnen, die sich ebenfalls mies verhalten haben und heute liebenswürdige Menschen sind, liegen auf einer meiner Ansicht nach anderen Schiene.

Wir haben zu recherchieren, was damals wirklich passiert ist. Und das ist ein Anschlag auf mein Leben gewesen mitsamt der bösen Folge eines lebenslangen PTBS.

Einer Traumatherapie wurde ich niemals zugeführt. Die habe ich erst mit 60 Jahren selbständig durchgeführt. Allerdings auf der Grundlage einer früheren analytischen Therapie und einer Rational-Emotive-Therapy (RET). Dazu das EMDR. Erst durch diese und andere Kombinationen habe ich mich selbständig psychotraumatologisch korrekt geheilt. Vor allem durch Korrektur meiner Kognitionen!

Das störrische Kind, das ich einmal war, war schwerstens geschädigt. Bitte versuch einmal, Dich in meine Lage nach dem Anschlag in der Schule zu versetzen. Und dann das ewige Gehänsele, die Sache mit dem Eisloch, meine Ängste. Ich wurde dadurch nicht nur aggressiv. Und Aggression beruht immer auf einer Erschütterung, die Angst auslöst. Diese Angst erfordert Handeln. Und das habe ich nicht mehr adequat bewerkstelligen können, weil ich ein PTBS hatte. Schwerste Depressionen in der Kindheit waren die Grundlage für mein Desaster und meine psychosoziale Störung.

Die typische Grundhaltung eines Menschen mit PTBS ist "Fight and Flight". Das heißt Angriff, Herumgeschreie (wie ein Affe) und Flucht. Keine Auseinandersetzung, weil die ohnehin nicht möglich ist, wenn die gesamte verfolgende Gruppe stärker ist. Wo Verteidigung und gesunde Auseinandersetzungen dem Verfolgten nicht möglich sind, reagiert er entweder depressiv oder durch Fight-And-Flight. Bei mir ging das abwechselnd mal so, mal so. Auch das ist typisch für ein PTBS!

Lieber XY: Das war eine Grundreaktion in meinem gesamten Leben während Krisen, egal, ob sie einfach oder schwierig waren. Für mich waren Krisen und Auseinandersetzungen niemals "normal". Bis ich meine Grundreaktion durch Korrektur meiner Kognitionen, die durch meine Selbsttherapie zustande kam, ablegen konnte. Krisen sind normal, aber wie man damit ruhig und aufarbeitend umgeht: das hat ein PTBS-ler verlernt. Er geht damit eben aufgrund seiner unrealistischen Kognitionen krank um.

Nicht umsonst gibt es dafür eine Rente aufgrund von Erwerbsunfähigkeit. Da ich geheiratet habe, fiel mein desolater Zustand erst auf, als ich mich nach 23 Jahren Ehe scheiden ließ. Während der Ehe war ich einigermaßen geschützt und hatte die Probleme einigermaßen kompensiert. Die schwere Scheidung allerdings führte mich in die Dekompensation. Die ersten zehn Jahre nach der Scheidung waren gravierend geprägt durch das PTBS. In diese Zeit fallen 2 Suizidversuche!

Bis zur Rente, die mir die notwendige Aufarbeitungszeit erst dann ermöglichte, als ich die Pflege meiner Mutter übernahm, ging das so weiter. Erst da habe ich eines Tages (6.9.2006) gesagt: "Schluss mit den Depressionen, der Suizidalität (insgesamt drei Suizidversuche!), den Flashbacks, den schweren Muskelkrämpfen, Stimmritzenkrämpfen (Gefahr des Erstickungstodes!), der Schlaflosigkeit, den schweren Träumen, den Panikattacken, Gedankenkreisen, Schluss mit der manisch-depressiven Grundhaltung, den Borderlinesymptomen! Ich habe in der Selbsttherapie nicht nur tiefenanalytisch gearbeitet, nicht nur mit EMDR sondern vor allem kreativ und durch das Zurechtrücken meiner Kognitionen. Das Selbstbeweinen gehört selbstverständlich mit zur Therapie. Allerdings nur am Anfang und ab und an mal dazwischen. Dann hört die Selbstbeweinung allerdings auf und macht einer gesunden, stabilen Arbeitshaltung Platz.

Ich bin erst jetzt, d.h. seit dem Abschluss meiner Selbsttherapie im Herbst 2007, wirklich so kräftig, dass ich mich auch einer juristischen Aufarbeitung stellen kann. Denn dafür benötigt ein Opfer nicht nur gute Freunde, Bestätigung von außen, Selbstbestätigung von innen über den eigenen Wert, sondern vor allem diese innere Stabilität und Gelassenheit, die ich erst seit drei bis vier Jahren sturmfest erworben habe.

Ich werfe Dir nichts vor, wenn Du selbst sagen kannst: "Es tut mir leid, was ich damals gemacht habe. Ich habe mich geändert." Und selbst den Uneinsichtigen verzeihe ich, denn sie wissen offensichtlich immer noch nicht ganz, was sie tun. Die völlige Veränderung und Wandlung zum Guten hin erlangen wir erst, wenn wir zu unserem gesamten Leben stehen. Auch zu dem, was wir als kleine Rangen gemacht haben. Ich habe beispielsweise mal eine Fliege in eine Streichholzschachteln getan und so lange geschüttelt, bis das arme Tier tot war. Ich habe dies und das an nicht guten Dingen getan. Ich stehe dazu. Aber ich habe niemals einem Kind nicht nur den Tod gewünscht sondern dafür gesorgt, dass ein stärkerer Mensch als ich die Möglichkeit durch mich (!) erhalten hätte, dieses Kind zu erschlagen!

Und was das geringfügige Stehlen lediglich von Schulheften und Bleistiften anbelangt: Es wurde enorm aufgebauscht und auch nicht erkannt, woher das Stehlen kam und zu welchem Zweck. Außerdem sollte man ein stehlendes Kind niemals beschimpfen, beleidigen noch ihm Vorhaltungen machen. Es wäre klüger gewesen, zu fragen, warum ich mich denn nicht mehr in Lurup wohlfühlte und warum ich weg wollte! Ich wollte nämlich zu Albert Schweitzer nach Lambarene ausbüxen, um dort den armen Negern zu helfen. Die taten mir nämlich leid. Und ich wollte Tagebuch führen. Darum dieser sonderbare Diebstahl.

Von Albert Schweitzer erhielt ich in der Zeit sogar eine Postkarte. Darauf stand: "Deine Eltern haben das erste Anrecht auf Dich. Sie entscheiden, wo Du Dich aufhalten sollst." Er hatte aus der Ferne überhaupt nicht beurteilen können, warum ich so unbedingt weg wollte, denn wer ein Herz für arme Hascherl hat, ist selbst ein armes Hascherl!"

Später habe ich für die Kirche gesammelt und mir von dem Geld teilweise Eis und Bonbons gekauft. Weil ich einen miesen Charakter hatte oder weil mein vermeintlich mieser Charakter das Ergebnis von Misshandlungen und Vernachlässigungen war!? Stehlende Kinder sind keine Verbrecher, sondern ihr Stehlen ist ein Hilfeschrei! Mir daraus aber eine kriminelle Veranlagung andichten zu wollen und das auch heute noch zu meinen, zeigt, das keinerlei psychologische Kenntnisse vorhanden waren und immer noch nicht sind!

Im Alter von 8 Jahren durfte ich aber, weil ich so schön schrieb, meinen Mitschülern das Schreiben im Unterricht zeigen. Ich hatte erstklassige Zeugnisse und fiel nicht "aus der Rolle". Aber nach jenem Ereignis in der Schule zeigte es sich umgehend im Zeugnis, wie erschüttert ich war. Gerade diese Tatsache war der erste Ansatzpunkt für mich, nachzuforschen, was eigentlich denn damals passiert war. Und die Erkenntnis ist mir nicht einfach so nebenbei "eingefallen". Sie ist auch nicht künstlich konstruiert worden, sondern ich habe all das unter der EMDR-Therapie, namentlich dem so genannten Wingwave und durch tiefenanalytische Arbeit erst erkannt. Das einzige, was bei dem Erinnerungsbild fehlte, das ich wieder sah, sind die exakten Gesichtszüge der Beteiligten und des Haupttäters. Aber die gesamte Situation ist mir seither bildhaft in meiner Erinnerung. Sogar mit den Positionen einzelner Beteiligter in dem Kreis.

Ich schlage vor, dass "Ihr Jungs" mal eine Weile lang Emails und Gedanken untereinander austauscht. Falls Ihr mich irgendwann dazu einbeziehen wollt, würde ich mich freuen. Eigentlich wäre ein Klassentreffen fällig. Und zwar eines, in dem ich endlich einmal gehört und so verstanden werde, wie es korrekt wäre: Ohne Emotionen sondern mit einer gesunden Kognition! Kripo und Staatsanwalt sollten dabei anwesend sein!

Ich war eigentlich Mitglied unserer Klasse. Neun Jahre lang. Aber ich wurde immer ausgegrenzt. Der Grund dafür, lieber XY, lag nicht wirklich in meinem miesen Charakter sondern im Auslöser: dem Anschlag auf mein Leben. Und vor allem in der Fehleinschätzung durch unsere liebe Frau Möller. So lieb ich sie später noch gewinnen konnte, aber sie hat sich schwerstens gegen mich verfehlt. Denn durch das Niederdrücken nach dem Anschlag kam ein wahrer Teufelskreis ingang!

Ich frage Dich konkret:

  1. Warst Du einer der beiden Jungens in der Klasse und wer war der zweite? Ich glaube, auch ihn namentlich zu kennen, denn ihr beiden wart ja die Schlimmsten und habt das Gehetze enorm angeheizt.
  2. Wie heißt der Haupttäter?
  3. Wie heißen die beiden "Jungs" aus der Parallelklasse, die mich festgehalten haben?

Ich bitte Dich inständig, alte Ressentiments beiseite zu lassen und jetzt als Zeuge zur Verfügung zu stehen. Nochmals unterstreiche ich, dass ich Dir nichts vorwerfe und keinerlei Interesse daran habe, die rechtlich zu belangen. Ich stelle an keinen der vier "Kleinen" Schadensansprüche, sehr wohl aber an den Haupttäter! Und zwar auch dann, wenn er schon verstorben sein sollte. Inzwischen habe ich eine Vermutung, wer es war. Man sagte mir, er sei verstorben. Das schmälert aber nicht meine Rechtsansprüche.

Herzliche Grüße, wirklich Grüße von Herzen!
Pax et Bonum
Claudia

Anmerkung:

Eine Antwort auf meinen Antwortbrief steht aus, hat mir doch dieser Mitschüler wie inzwischen auch vier weitere, bereits mitgeteilt, ich möge nicht nochmals schreiben. Es ist ja so einfach, sich in die bequem erscheinende Verdrängung zurückzuziehen. Insbesondere dann, wenn man sich voller Scham selbst schuldig fühlt oder aber schamlos immer noch glaubt, ich sei ja "selbst schuld" gewesen. Einsichtsfähigkeit in die eigene Fehlerhaftigkeit ist nicht jedem angeboren. Nun ja, ich habe keinerlei Interesse daran, an die Auseinandersetzungen in der Kindheit nochmals anzuknüpfen! Vielmehr überlasse ich die juristische Aufarbeitung staatlichen Organen. Außer der Erstellung dieser zweiten Homepage befasse ich mich nicht mehr mit meiner Vergangenheit, denn die habe ich zwischen vier Buchdeckeln abgelegt und sie der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt.

Mir ist es allerdings ein inneres Anliegen, dass die Menschheit lernen möge, ihre Empathiefähigkeit, ihr Einfühlungsvermögen also, ebenso zu schulen wie auch die Rücksicht vor der Würde aller Menschen, und zwar auch derjenigen, die sie als ihre persönlichen Feinde erachten. Denn oftmals verbirgt sich dahinter eine ungerechte, durch nichts zu rechtfertigende Fehleinschätzung. Vor Gott sind wir nämlich alle gleich. Und zu meinen Brüdern und Schwestern zähle ich auch die Tiere. Ich esse meine Freunde ebenso wenig wie meine Brüder und Schwestern!

 
       
  Die Würde des Menschen ist unantastbar
und die Menschenrechte müssen diese Würde schützen.

Beide müssen durch den Gesetzgeber geschützt werden.
 
       
       
 

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6. Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann,
ist dazu verdammt, sie zu wiederholen*

 
    * George Santayana (1863-1952)
spanisch-amerikanischer Philosoph in: The Life of Reason, Band 1
 
       
       
  "Ausländer aller Arten, Italiener, Zigeuner, Rothaarige ("vom Teufel gezeugt"), Mongoloide (Beispiel: der Olaf direkt hinter der Schenefelder Grenze), die über 40 Jahre lang wie ein Stück Vieh eingesperrte Taubblinde in der Jevenstedter Straße ("ihre Eltern haben sie im Suff gezeugt"), Flüchtlinge aus dem Osten und unehelich Geborene waren in Lurups braunem Sumpf "Untermenschen". Letzteres ließ mich ein Beamter bei der Beantragung meines ersten Personalausweises in eklatanter Weise und unter Beleidigungen spüren. Das war im Jahr 1961!  
       
       
 

Sehr geehrte LeserInnen dieser Seiten,

Ich fasse noch einmal zusammen. - Es geht in erster Linie konkret darum, den Tathergang im Jahr 1954 aufzuklären. Ich wurde tatsächlich fast erschlagen. Und dies in aller Öffentlichkeit: auf dem Schulhof Swatten Weg 10 in Hamburg-Lurup. Eine weitere Straftat ähnlicher Art war, dass man mir ein kühles Grab in einem zugefrorenen Teich bereiten wollte. Dafür allerdings werden sich kaum noch Zeugen finden lassen.

 
       
  Simon Wiesenthal pflegte zu sagen "Recht, nicht Rache". Mir geht es weder um Recht noch Rache sondern darum, dass der Staat, auf dessen Schutzgewährung auch ich Anspruch habe, die Ungeheuerlichkeiten aufklärt. Es ist heute sogar möglich, Verbrechen, die in der Antike und auch viel früher stattgefunden haben, aufzuklären. Da wird es doch wohl möglich sein, bei ein wenig Bemühungen auch Zeugen für den Tathergang in meiner Kindheit zu finden!  
       
 

Es geht konkret um 4 "Kinder" zwischen damals wohl 8 und 10 Jahren (3. Klasse) und um den Haupttäter, damals in der 9. Klasse, ca. 15 Jahre alt. 2 "Kinder", die mich in der Klasse zurückgehalten haben, um mich dem Täter und den mich umzingelnden MitschülerInnen zuführen zu können, 2 "Kinder", die mich festgehalten haben und die Aufgabe hatten, meinen Bauch so hinzudrehen, dass der Täter mir mit einem Schlagring fest auf die fast frische Blinddarmnarbe schlagen konnte, um die zum Platzen zu bringen mit dem Ziel, mich zu ermorden. Vor den Augen und unter Billigung der mich an der Flucht hindernden über 60 MitschülerInnen sowie ein paar größeren MitschülerInnen des Haupttäters.

Die bislang von mir telefonisch befragten, nota bene: wohlwollenden Personen erinnern sich bislang nicht an den Vorfall. Einer sagte mir aber: "Warte mal ab, vielleicht kommt meine Erinnerung wieder." Die meisten haben mir allerdings unmissverständlich bestätigt, dass nicht nur ich misshandelt wurde sondern dass es an der Schule damals durchaus üblich war, nicht genehme Schüler in nicht akzeptabler Weise zu drangsalieren. Daran beteiligt waren nicht nur MitschülerInnen sondern auch die Lehrerschaft.

Einzelheiten dazu beschreibe ich in meinen Büchern, wie mir beispielsweise eine Lehrerin - nicht die Frau Möller - sogar noch in der 8. Klasse Klötze zwischen die Beine warf, um mich beim Finden einer Lehrstelle gezielt zu behindern. Sie hatte einen behinderten Sohn und nahm sich Jahre später das Leben, nachdem ihr Mann sich selbst und den Sohn in einem erweiterten Suizid getötet hat.

 
       
  Gesucht werden sollten vor allem die 4 Mitbeteiligten und die Mitschüler des Haupttäters bzw. Menschen, die dafür Zeugen waren. Die Mitschüler des Haupttäters sind heute zwar 70 Jahre alt, aber sie dürften eine klarere Erinnerung haben. Der aufsichtshabende Lehrer ist mit Sicherheit verstorben. Ebenso die meisten damaligen Lehrer, obwohl es sich zur Zeugenfindung lohnen würde, da genauer zu recherchieren.  
       
 

Ich lasse das Argument nicht gelten, dass 56 Jahre eine Unmöglichkeit darstellen noch, dass ich nicht ganz dicht sei, erst jetzt damit zu kommen, und ich habe nach einem Telefongespräch mit der Kripo auch das Gefühl gewonnen, dass meine Anschuldigungen durchaus ernst genommen werden. Ich stand jahrzehntelang derart mit dem Rücken an der Wand unter eingefrorenem Schock und daher unter posttraumatischer Belastungsstörung, was sich durch mein ganzes Leben hindurch deutlich zeigte und beweisbar ist, sodass ich gar nicht früher imstande war, eine derartige Aufarbeitung ingang zu setzen. Ich habe mich erst einmal unter Psychotherapie daran erinnern müssen, was mir mein Leben eigentlich so schwer beeinträchtigt hat. Da allerdings - vor 4 Jahren - habe ich umgehend Strafanzeige gestellt. Die Untersuchungen wurden dann aber durch einen von mir selbst verlegten Polizeibrief verschleppt. Ich hatte die Anfrage eines Kripobeamten gründlich verlegt und vier Jahre lang vergessen hatte, bis ich sie "zufällig" kürzlich wieder gefunden und nunmehr beantwortet habe. Nun ja, es handelte sich wohl um das, was man als "freudsche Fehlleistung" bezeichnet.

Dass auch die damals noch kindlichen vier Mittäter verpflichtet sind, mir Schadenersatz zu leisten, habe ich erst Anfang November 2010 aus den Internetseiten erfahren. Allerdings möchte ich niemanden zur Kasse bitte. Eine staatliche Opferentschädigungsrente allerdings dürfte mir zustehen. Und die würde ich, ebenso wie meine Autorenmarge, der Berufsausbildung ehemaliger Kindersoldaten in Liberia (Misereor) zur Verfügung stellen!

Ich pfeife aufs Geld, auch auf die Gerechtigkeit. Aber ich übergebe Kripo, Staatsanwalt und Jurisprudenz, das heißt der staatlichen Macht diesen eklatanten Fall, der in nichts den Schändungen durch Priester, Nonnen und Diakonissen in Kinderheimen nachsteht. Auch in meinem "Fall" hat eine sachlich korrekte Erforschung und Beurteilung durch staatliche Stellen stattzufinden! Es ist billig, zu sagen, dass auch andere Menschen gelitten haben und man wolle mit der "uralten Geschichte" nichts zu tun haben. Es ist ja bekannt, dass der Mensch des Menschen Wolf ist. Psychotherapeuten und auch Forensik hätten weniger zu tun, wenn dem nicht so wäre.

Was meine angeblichen "Lügengeschichten" anbelangt, von denen mein ehemaliger Mitschüler schreibt, der sich übrigens zu einem wunderbaren Menschen und geachteten Handwerker entwickelt hat, möchte ich antworten, dass ich mich nur daran erinnere, mir eine Art Arkadien, eine Heile Welt also, zu erschaffen suchte. Ich lebte überwiegend zurückgezogen und in meiner eigenen Welt, und da erzählte ich als Pubertierende gern, dass ich einen Freund hätte. Das aber erst, als ich schon gar nicht mehr in der Schule war. Ich war einsam, niemand mochte mich wirklich und einen richtigen Freund hatte ich auch nicht. Aber ich erzählte es, um sagen zu können: "Auch ich werde geliebt." Ansonsten habe ich keine "Lügengeschichten" erzählt. Jedenfalls keine, an die ich mich erinnern könnte. Mir wurde aber in den Schuljahren stets vorgeworfen, "Lügengeschichten" zu erzählen, wenn ich mich wieder einmal über Attacken durch MitschülerInnen beklagte. Die verbreiteten beispielsweise die ungeheuerliche Lüge, dass ich eine Schaufenster eingeworfen hätte. Derartige "Lügengeschichten" haben meine Schul(d)kameraden über mich verbreitet und mir mein Leben zur Hölle damit gemacht!

 
       
  Es ist eindeutig, dass immer noch Ressentiments gegen mich bei den Ehemaligen bestehen und sie einfach nach Rechtfertigungen für ihr Verhalten suchen statt einmal in sich zu gehen. Immerhin hat mein ehemaliger Mitschüler XY auch mir gegenüber zugegeben, dass auch er sich nicht immer richtig gegen mich verhalten hat. Ich vermute, dass er selbst einer der beiden Mitschüler war, die mich in der Klasse zurückgehalten haben. Und ich glaube auch, den Namen des zweiten Beteiligten gut zu kennen. Dafür suche ich zuverlässige Zeugen!  
       
 

Ein kluges Wort des spanisch-amerikanischen Philosophen George Santayana sagt: "Those, who cannot remember the past, are condemnet to repeat it." (Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.) Damit ist sowohl die persönliche als die kollektive Geschichte gemeint. Was man nicht kennt und vor allem: was man nicht versteht, weil man weder die Grundgesetze von Sozial- noch Tiefenpsychoanalyse kennt und weil man daher und auch aus mangelnder Moral, Tugend und ethischem Empfinden nicht vorbehaltlos und emotionslos ehrlich ist, einfach nur ehrlich ist, darum wird nicht Aufarbeitung, sondern auch Verständnis und wirkliche Empathie verhindert.

Nur Empathie und Liebe, diese beiden, die eine gewaltlose Selbstrücknahme ermöglichen, sind in der Lage, Frieden zu stiften und Wiederholungen von Greueltaten ebenso zu vermeiden wie Verdrängungen, Abspaltungen, Fehleinschätzungen, negative Kognitionen und Neurosen. Wo persönliche Neurosen aufhören, da haben wir auch politischen, wirtschaftlichen und sonstigen Frieden. Aber das ist wohl eine Utopie. Utopien und Ideale aber, das wussten schon antike Philosophen, Schiller und viele mehr, sind die einzige Möglichkeit, diese Welt in gesunder Weise zu manipulieren.

Der Mensch ist Produkt seiner selbst, und er sollte aufhören, sich selbst Wolf zu sein!

Claudia Sofia Sörensen, Autorin
www.emdr-selbsttherapie.de

 
       
       
 

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7. LINKS

 
       
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7.1 Luruper Geschichtswerkstatt von Anke Schulz*

 
       
  In Lurup bemüht sich Anke Schulz* intensiv in ihrer "Geschichtswerkstatt" um die Luruper Geschichte; Schwerpunkt Nationalsozialistisches. Auf einer Internetseite beschreibt sie den Einfluss des Nationalsozialismus in den Nachkriegsjahren.  
       
    * Anke Schulz hat folgendes leider vergriffenes Büchlein verfasst:
Fischkistendorf Lurup, Siedlungsprojekte, Schrebergärten, Bauwagen und Lager von 1920-1950
 
       
 

Biografisches über Anke Schulz

Überlebende des Zwangsarbeitlagers

Nachkriegsjahre in Lurup

Italienische Militärinternierte

Gegen Neofaschismus

Fischkistendorf (so wurde Lurup genannt)

Über Lurup findet sich auch bei Wikipedia eine Seite

 
       
       
 

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7.2 Mobbing in der Schule

 
       
 

http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/KOMMUNIKATION/MobbingSchule.shtml

http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/KOMMUNIKATION/Mobbingtypen.shtml

http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/MOBBING/default.shtml

Und klicken Sie unten auf der letzten Seite auf "Stalking".
Mobbing und Stalking sind einander ähnlich!

 
       
       
 

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7.3 Die Würde des Menschen ist unantastbar

 
       
 

http://www.bundestag.de/dokumente/rechtsgrundlagen/grundgesetz/gg_01.html

 
       
       
 

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7.4 Menschenrechte

 
       
 

http://www.amnesty.de/umleitung/1899/deu07/001?lang=de%26mimetype%3dtext%2fhtml

http://de.wikipedia.org/wiki/Menschenrechte

 
       
       
 

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7.5 Rezension

 
       
 

Seelische Selbstheilungskraft
Ganzheitliche EMDR-Selbsttherapie und individuierende Selbstanalyse"

Autorin: Sofia Sörensen

rezensiert durch:
TRAUMA BERATUNG LEIPZIG
Mondrian Wolfgang Graf von Lüttichau
Sozialpädagoge

Nachzulesen in der "Literatur"
http://www.trauma-beratung-leipzig.de/
Seiten 123 ff

Nachzulesen auch bei Amazon unter Sofia Sörensen - Seelische Selbstheilungskraft

 
       
       
 

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7.6 Hinweis auf meine beiden Selbsttherapiebücher

 
       
 

1. Der dicke Wälzer Seelische Selbstheilungskraft - Ganzheitliche EMDR-Selbsttherapie und individuierende Selbstanalyse spiegelt meine erfolgreiche Schreib- und Selbsttherapie wieder. Ich habe mich sehr bemüht, das Buch für Laien verständlich zu schreiben. Es ist dennoch keine leichte Lektüre! Nach erfolgreicher Anwendung von Wingwave, einer therapeutischen Methode aus der EMDR-Therapie (entdeckt durch Francine Shapiro http://de.wikipedia.org/wiki/Francine_Shapiro), entschloss ich mich zur Selbsttherapie und dazu, alles aufzuschreiben. Nach 56 Überarbeitungen meiner Notizen habe ich exakt ein Jahr nach Beginn meiner Selbsttherapie mein erstes Buch veröffentlicht. Neben meiner Biografie und der Selbsttherapie erkläre ich ausführlich verschiedene von mir selbständig angewandte Psychotherapie-Methoden. Ferner gebe ich reichlich Hinweise auf weiterführende Literatur. Eine Vermischung verschiedener psychotherapeutischer Methoden ist unerlässlich für eine positive Veränderung seiner Lebenseinstellungen, Ansichten und für ein zukünftiges erbauliches Miteinander in der menschlichen Gemeinschaft.

700 Seiten, 3 Abbildungen
Paperback € 45,00 - ISBN 978-3-8334-9950-0
Hardcover € 56,00 - ISBN 978-3-8370-0903-3

Das Buch eignet sich nicht als Leitfaden zur Selbsttherapie. So etwas kann es gar nicht geben! Es ist aber ein Spiegel meiner eigenen Arbeit und vor allem einer Epoche, die durchaus dazu angetan war, die Würde des Menschen zu untergraben und ihm die Hölle auf Erden zu bereiten. Um diese Hölle nicht immer zu wiederholen, ist eine gezielte analytische Aufarbeitung unumgänglich. Gepaart mit der Schulung rückhaltloser Ehrlichkeit gegen sich selbst. Eine ungeteilte Ethik ist also Leitgedanke wie Richtschnur für eine erfolgreiche positive Veränderung im eigenen Leben.

Ob Menschen heute besser behandelt werden als früher, wage ich zu bezweifeln. Vor allem sollten Traumatisierte aber wissen, dass sie neben Depressionen und Panik (oftmals im Wechsel) möglicherweise selbst immer mal wieder zu mehr oder weniger deutlichen Gewaltausbrüchen und ungerechter Einschätzung neigen oder geneigt haben und ihre Mitmenschen darunter ebenso zu leiden haben oder hatten wie sie selbst. Kinder von Eltern, die durch ihre gesamte Kindheit hindurch erheblich traumatisiert wurden, verursachen in ihren Kindern sehr ähnliche Schäden, sodass sich solche Kinder später oftmals abwenden. Das gehört mit zum Schicksal eines schwer Traumatisierten und dessen Familie. Es setzt sich leider so fort: Auch bei den Kindeskindern. Es sei denn, der Teufelskreis wird durchbrochen durch Individualtherapie wie auch Familientherapie. Das aber erfordert die Schulung des eigenen Charakters, was ohne Mut, eine liebevolle Selbstzurücknahme und Selbstehrlichkeit nicht zu meistern ist. Der Mut zum Loslassen und sich Fallenlassen ist aber die Grundvoraussetzung, Vertrauen in die Selbstheilungskräfte aufzubauen.uen.

 
       
 

Ein guter Charakter ist immer das Ergebnis liebevoller Disziplinierung! Entspannungspraktiken und Förderung der eigenen Kreativität sind ebenfalls Voraussetzungen zur positiven Wandlung. Die Lebenskraft aber haben wir geschenkt bekommen. Und sie ist es letztlich, die wirkt: Gott, der Schöpfer, Allerbarmer und Erhalter, der im Islam 99 Namen erhalten hat! ER ist Leben, Lebenskraft, Selbstheilungskraft, Liebe, Geborgenheit und Sicherheit.

Für den abstrakt denkenden Menschen ein bisschen Nachhilfeunterricht:
Utopien und Ideale führen uns über das eingeschachtelte Logisieren weit hinaus ins Land von Poesie, Musik, zu den schönen Künsten, den Märchen und Mythen, hin nach Arkadien, auf die Insel der Glückseligen und ins Paradies! Was uns manches Mal als Wahn erscheint, ist in Wirklichkeit notwendiger geistiger Leitfaden und Schlüssel zum persönlichen Glück.

 
       
 

Eine vor einem halben Jahrhunderte bestandene Schulgemeinschaft kann man nicht mehr in eine umfassende Aufarbeitung von Problemen, die in der Schule produziert wurden, einbeziehen. Die Betroffenen, in der Schule Misshandelten, sollten sich daher schlichtweg distanzieren und innerlich wie äußerlich aus ihrer unguten Vergangenheit loslösen. Das ist leicht gesagt, bedarf aber einer intensiven Charakterschulung, was man landläufig Psychotherapie nennt.

Juristische Aufarbeitung aber muss das nicht ausklammern. Der Staat ist sogar verpflichtet, seine Bürger zu schützen, Unheil von ihnen abzuwenden und wo er versagt hat, Straftaten aufzuklären. Er ist auch verpflichtet, den Opfern von Straftaten zu helfen: Opferentschädigungsrente ist ein Beispiel dafür. Er ist ferner verpflichtet, weitestmöglich für die Rehabilitation unschuldiger Opfer Sorge zu tragen. Das wird übrigens bei Justizirrtümern weitestgehend vernachlässigt, was sich in der Schwierigkeit von Reintegration zu Unrecht Verurteilter ebenso zeigt wie in den geringfügigen "Entschädigungen" für oft jahrelanges "Sitzen"!

 
       
       
 

2. Das Buch Itacker müssen (nicht) abkratzen - Gelungene Selbsttherapie schwerer Traumata unter Psychoanalyse, EMDR und Verhaltenstherapie entstand nach Abschluss meiner Selbsttherapie und des Verfassens von "Seelische Selbstheilungskraft". Es ist wesentlich einfacher in der Sprache, teilweise romanhaft geschrieben und daher leichter zu verstehen. Dafür aber fehlt ihm der Spiegel meiner Selbsttherapie. Es eignet sich allerdings besser für Laien.

320 Seiten, 28 Abbildungen
Paperback € 28,00 - ISBN 978-3-8370-1441-9
Hardcover € 38,00 - ISBN 978-3-8370-1305-4

 
       
       
 

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7.7 Weitere Bücher von Sofia Sörensen

 
       
 

www.sofia-soerensen.de

www.emdr-selbsttherapie.de

Bestellungen bitte über online-Bookshops:

libri.de, buecher.de, amazon.de oder andere
sowie im Buchhandel

 
       
       
 
  • Teil I: Rezeptlos glücklich
    25 Jahre Erfahrungen mit vegetarischer und veganer Vollwertkost sowie reiner Rohkost

    592 Seiten, 10 Abbildungen, 27 Tabellen - Paperback - € 39,50 - ISBN 978-3-8391-6773-1

"Rezeptlos glücklich" ist der 1. Teil eines 2 Bücher umfassenden Gesamtwerks. Es informiert ausführlich über die Geschichte von Vegetarismus und Naturheilkunde und setzt sich auch mit den Widersprüchen von Tierschutz, Vegetarismus, Christentum und der oft missverstandenen Auffassung des Ethikbegriffs auseinander. Außerdem werden Verdauung und Stoffwechselvorgänge ausführlich erklärt. Die Autorin blickt auf 25 Jahre Erfahrungen und reichlich Studien zurück und möchte mit ihrem Werk einen gründlichen Aufklärungsbeitrag zur sehr aktuellen Problematik unserer Zivilisationskrankheiten und unseres hoffentlich nicht kollabierenden Gesundheitssystems leisten.

 
       
       
 
  • Teil II: Rezeptlos glückliche Naturküche
    Köstliche kreativ-vegane Rohkost - "Pi x grüner Daumen"

    228 Seiten, 4 Abbildungen - Paperback - € 19,90 - ISBN 978-3-8391-4628-6

"Rezeptlose glückliche Naturküche" ist der 2. Teil eines 2 Bücher umfassenden Gesamtwerks. Das "Nicht-Kochbuch" bringt die natürlichen Zutaten ohne Mengenangaben auf den Küchentisch. Die klar formulierten Anregungen verstehen sich als Vorschläge und sind präzise und umfassend genug, um auch den zögernden Benutzer rasch zur eigenen kreativen Rohkost-Zubereitung zu führen. Unser Ziel ist: Einfache, gesunde, schmackhafte Kost zuzubereiten. Die Nahrung des Menschen ist ebenso wie für jedes andere Lebewesen dieser Erde ursprünglich nicht erhitzt sondern roh gewesen. Auch der moderne Mensch benötigt für seinen funktionierenden Organismus ursprüngliche Nahrung, und der Grad der Bearbeitung entscheidet über den Grad der eigenen Gesundheit. Wer chronisch gesund sein möchte, sollte sich chronisch gesund ernähren, denn "der Mensch ist, was er isst!"

 
       
       
 
  • Leben mit meiner dementen Mutter
    104 Seiten, 7 Abbildungen - Paperback - € 9,50 - ISBN 978-3-8391-7075-5

Die Pflege eines dementen Verwandten erfordert eine sturmfeste seelische Gesundheit der pflegenden Angehörigen. Die Autorin Claudia Sofia Sörensen pflegt seit Anfang 2004 ihre altersdemente Mutter und schreibt von Alltäglichkeiten, Höhen und Tiefen und dem leider weit verbreiteten mangelnden Einfühlungsvermögen der Umgebung. Sie gelangte im Laufe der Jahre zu der Einstellung, einfach nur eine besondere Lebensform zu leben. Trotz einiger Belastungen und eigenen Unzulänglichkeiten gelingt ihr das Leben zusammen mit ihrer hilfsbedürftigen Mutter sehr gut. Nachsicht mit der eigenen Ungeduld und den üblichen Belastung sowie engagiertes Zupacken ist die Grundlage, ihrem Versprechen treu zu bleiben. Und so kann sie ihrer lieben Mutter den Wunsch erfüllen, bis zuletzt zu Hause bleiben zu können.

 
       
       
 
  • Schillers Bürgschaft
    Von der Treue zu sich selbst und der mühelos-mühsamen Integration des Schattens

    464 Seiten, 3 Abbildungen, Paperback - € 36,00 - ISBN 978-3-8370-5644-0 - Hardcover € 43,00 - ISBN 978-3-8370-5499-6

Es bedarf einiger Disziplinierung und der Begegnung mit seinen Ängsten und vorgefassten Meinungen, um sich selbst und dadurch anderen Menschen in jeder Situation unerschrocken treu sein zu können. Der treue Mensch ist wahrhaftig, steht zu seinen Entscheidungen und folgt allein sich selbst nach. Auf diesem Wege gelangt er zur Selbstwerdung: zur vollen Individuation. Neben Schillers Biografie, Recherchen zu den Hintergründen der Ballade und Gedanken zur ästhetischen Erziehung werden einige Ausflüge in allgemeine wie in die antike Philosophie und Mythologie unternommen und tiefenpsychologisch beleuchtet. Damon und Phintias gehörten den Pythagoräern an, und wir befassen uns darum auch mit dem weit verbreiteten Vegetarismus antiker Philosophen. Ferner, um eine bessere Gesamtschau zu erhalten, werden prächristliche Bezüge zu Schillers Bürgschaft angesprochen. Die Integration des abgespalten gewesenen Schattens und damit die Individuation vollzieht sich ohne direktes Nachhelfen Damons schließlich unter der Auseinandersetzung mit sich selbst wie auch mit den schicksalhaften, nicht von ihm beeinflussbaren äußeren Einflüssen, sodass sein Feind Dionys um Aufnahme in den Treuebund bittet.

 
       
       
       
 

Familienchronik - 488 Seiten, über 90 Abbildungen - Hardcover-Ausgabe (Format DIN-A4)
Unvervöffentlicht und nur für Familienmitglieder verfasst.

➨ In Vorbereitung:
Herausgabe der Kriegstagebücher von Ingeborg Gurr-Sörensen (Mutter der Autorin)

 
       
       
 

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8. Fototour und Postludium

 
       
       
 
Mutter und Vater auf Flucht und Heimkehr Mein Vater in Sizilien Die Eltern meines Vaters hatten 8 Kinder
 
       
       
   
  Urgroßmutter, Großmutter, Mutter und die kleine Claudia im Hamburg-Luruper Entenweg 1953 - Mit meiner Mutter am Mittelmeer. Ich war sieben Jahre alt. Ein Jahr darauf sollte ich erschlagen werden wegen meiner angeblichen Angebereien, Lügengeschichten und der italienischen Herkunft, denn "Itacker müssen abkratzen!"  
       
   
  Wenn doch Lebensfreude, Lebenslust, Selbstvertrauen, Vertrauen in andere Menschen, Sehnsüchte und Hoffnung wie Zuversicht auf ein glückendes Leben nicht kaputt gemacht würden....... Ich freue mich darüber, in Rom auf die Welt gekommen zu sein und einen einfachen sizilianischen Ziegenhirten zum Vater zu haben.  
       
       
       
  Die Herzlichkeit meiner sizilianischen Familie wünsche ich wirklich jedem Menschen! Mein italienisches Erbe sind meine Kreativität, meine wunderbare lyrische Sopranstimme, mein Gesang und meine Musikalität. Ich freue mich über meine deutsch-dänische Mutter mit ihrer Geradlinigkeit, Liebe und Treue und auch über mein wunderschönes Hamburg. Ich stamme aus wunderbaren Quellen und stehe auf drei europäischen Standbeinen. Ich freue mich über mein kunterbuntes dänisch-deutsch-italienisches Erbe. Aber Stolz habe ich nicht. Darum bin ich auch einfühlsam geworden. Wessen Brust aber mit Stolz über seine Leistungen oder gar über die Staatszugehörigkeit oder "ethnische Gruppe" geschwellt ist, der wird allzu leicht Opfer seiner eigenen Überheblichkeit! Insofern sind Täter bedauernswerte Opfer. Ihnen gehört durchaus mein Mitgefühl!  
       
       
       
 

"Itacker müssen (nicht) abkratzen!"

 
       
       
   
       
       
 

Niemand muss "abkratzen"!

Denn:

Ich bin Leben, das leben will,
inmitten von Leben, das leben will.

 
       
  Zitat von Albert Schweitzer
in "Die Ehrfurcht vor dem Leben"
C.H.Beck-Verlag
 
       
       
 

 

 
       
       
 

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9. Impressum

 
     
 

Claudia Sofia Sörensen
Postfach 61 01 61
22421 Hamburg

info@sofia-soerensen.de

Mit Urteil vom 12. Mai 1998 - 312 O 85/98 - "Haftung für Links" hat das Landgericht (LG) Hamburg entschieden, dass man durch die Anbringung eines Links, die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann - so das LG - nur dadurch verhindert werden, dass man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Hiermit distanzieren wir uns ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten auf unserer Homepage und machen uns diese Inhalte nicht zu eigen.

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➨ Es wird nochmals darauf hingewiesen, dass Frau Sörensen Opfer war, keine Juristin ist und die an ihr durchgeführten Handlungen als strafbar ansieht. Sie hat eine Anzeige bei der Kripo gemacht und die polizeilichen Untersuchungen laufen. Ihre Äußerungen stellen keine Vorverurteilung dar, und sie bittet davon abzusehen, verdächtig erscheinende Personen vorzuverurteilen. Nur Kripo und Staatsanwaltschaft sind zuständig.

➨ Frau Sörensen bittet darum, Zeugenaussagen ausschließlich an staatlichen Stellen zu machen und ihre Privatsphäre zu respektieren.

 
       
       
 

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